Etwas über mich




Ich bin eine reife, unkonventionelle Geschäftsfrau, mit eigener Firma, die viele Facetten hat.

Meine Firmendinge kann ich gut auf Xing leben, auch wenn es dazu hier auch eine Rubrik gibt, dann besitze ich noch einen Audio-Blog, aber nirgends habe ich die Möglichkeit einfach zu jedem Thema zu schreiben, was mir in den Sinn kommt.

Dafür habe ich nun diesen Blog angelegt.

 

Meine Icq-Nummer::
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Die Sache mit dem Feuer – eine kleine Anekdote

Ich war ja nur kurz in Berlin und habe nur sehr wenig Zeit für Freund gehabt, aber eine Sache will ich Euch doch erzählen.

Am Samstag waren wir mit meiner lieben Freundin Heike und ihrem Bruder Stefan zum Frühstück, bzw. Brunch verabredet, im Cafe Bleibtreu. Das Cafe gibt es schon ewig, ist in der gleichnamigen Straße und zeichnet sich durch urgemütliche Einrichtung und sehr nette Bedienung aus.

Nun zur Geschichte, am Nebentisch saß ein Mann im Business-Look, der sehr ernst wirkte und Tageszeitung las. Irgendwann geschah es dann, die Kerze brannte oben in der Mitte ein halbrundes Loch in die Zeitung. Er löschte das Feuer souverän und schnell.

So weit, so gut.

Wäre da nicht…

Wäre da nicht die Tatsache, dass Heike und insbesondere ich das alles ungeheuer komisch fanden.

Kennt Ihr den Film Monster-AG, da gibt es eine Stelle, wo ein Monster zeitungslesend die Straße entlangläuft, dann niest, beim niesen kommt Feuer aus den Nüstern und die Zeitung verbrennt. Diese Stelle ist seit vielen Jahren ein besonderer Scherz zwischen uns.

Ich sage ja von mir immer, ich wäre ein alter Drache, und dementsprechend, wenn ich mich ärgere, dann qualm ich aus den Nüstern, jedenfalls fühlt es sich so an. Ich mag es Dinge bildhaft zu beschreiben, eben im Comicstil.

Ehrlich, ich kann Euch nicht sagen, wie oft wir das am Telefon hatten, inklusive der lieben Ratschläge, ich soll auf die Zeitung aufpassen, und vieles anderes dazu… Ihr kennt das ja, solche Scherze kriegen eine ungeheure Eigendynamik.

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie es uns in dem Moment ging, wo die Zeitung brannte. Ich geb es ungern zu, ich konnte mich kaum beruhigen, ich hatte eh davor ein paar sehr angespannte Tage, wegen einer sehr kranken Freundin, die ich besucht hatte, und in diesem Moment löste sich die innere Spannung. Jedenfalls machten wir immer weiter Scherze über das Thema, der Mann guckte schon böse.

Heike und ich sehen uns im Schnitt nicht einmal pro Jahr einmal, umso unglaublicher, dass wir dann ausgerechnet sowas zusammen erleben.
Kurz danach war die Kerze dort heruntergebrannt, die Bedienung (eine ganz Liebe), brachte eine neue und ich fragte sie, ob sie das für eine gute Idee hält, wieder lachend. Wir mussten natürlich alle wieder lachen, samt Bedienung.

Der Zeitungsleser hat sich daraufhin an einen anderen Tisch gesetzt.

Aber ehrlich, es war zu komisch…

Dass ich das Mal in natura erleben durfte.





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