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Endlich Türen!

Es gibt verschiedene Dinge, die ich durch diesen Umbau wieder klarer sehe. Dazu gehört ganz eindeutig, wie viele Dinge man als selbstverständlich nimmt, die man erst bemerkt, wenn sie fehlen.

Seit dem 28.12. bis Dienstag haben wir nun ohne Zimmertüren gelebt, zum Glück hatten wenigstens die Toiletten Türen, jedoch nicht einmal die Badezimmer.

Wir haben sozusagen öffentlich gelebt, jederzeit für alle Handwerker und andere erreichbar, duschen nur sehr früh morgens oder nach Feierabend möglich, mit dem Krach und dem Dreck (man möge nie den Baustaub unterschätzen) einer 500 qm-Baustelle.

Dazu kommt bei mir persönlich, dass ich, wie ich ja hier schon einmal schrieb, ein besonders hohen Anspruch an die Privatsphäre habe, seit ich über längere Zeit einen Stalker hatte, der sich auch Zutritt zu meiner Wohnung verschafft hatte. Auch wenn das viele Jahre her ist, gibt es einfach Gedankengänge, die sich wohl dadurch für immer verändert haben.

Für mich war es teilweise unerträglich und ich hatte wirklich das Gefühl, diese fehlende Privatsphäre nicht weiter ertragen zu können. Arbeiten ging streckenweise nur mit einem guten Kopfhörer, einfach weil der Krach infernal war.

Und nun sind sie da, richtige Zimmertüren, mit Klinke und Schlüssel, wieder einen Schritt von der Horror-Baustelle weg in Richtung vernünftig bewohnbares Haus.

Aber wenn man sich so umsieht sind noch viele Schritte notwendig, hoffentlich ist das bald Vergangenheit!





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